Wie nahm das Verderben seinen Lauf? Wann und wo begann alles? Das Licht der Welt erblickte ich 1965 in Salzburg. Getauft wurde ich im gleichen Becken wie W.A. Mozart. Vielleicht wurde ich dort auch ein wenig von der Muse geküsst?
Die wahren Wurzeln liegen wohl einige Jahre zurück und begannen in meiner Kindheit, nach der Scheidung meiner Eltern, als mein Vater mit mir umher gezogen ist, immer der Arbeit nach. So um 1969, hatte er einen Job als Geschäftsführer in der "Casanova Bar"
in Salzburg, einem einschlägigen Etablissement. Dort durfte ich einige Nächte verbringen, weil er niemanden hatte, um auf mich aufzupassen. Im zarten Alter von 5-6 Jahren, so 1970/71, wir waren inzwischen in Bad Reichenhall gelandet, entdeckte ich die
Pornoheftchen-Sammlung meines Vaters. Das war allerdings alles andere als schockierend für mich, sondern eher faszinierend! Ich guckte mir neugierig das Treiben auf den bunten Bildchen in diesen kleinformatigen, dünnen Heftchen von "Color Climax" an.
Mein Vater hatte inzwischen das Sorgerecht für mich bekommen und war frischer Single. Er liebte schnelle Autos und schnelle Weiber, möglichst mit dicken Titten. Also bekam ich gelegentlich live mit, was so zwischen Mann und Frau passiert.
Einmal schlich ich mich an eine seiner schlafenden Freundinnen heran. Es war Sommer und heiss, sie lag schlafend und abgedeckt mit gespreizten Beinen auf dem Bauch. Da hatte ich meine erste Live-Begegnung mit einer Muschi! Ich bin damals
sogar zu ihr ins Bett gekrabbelt, habe sie neugierig betrachtet und sogar angefasst. Sie hat Gott sei Dank nichts bemerkt!
1972 ist mein Vater mit mir an den Tegernsee gezogen und ich wurde eingeschult, alles lief mehr oder weniger normal. Dann kam der 11. April 1974, der Tag, an dem ich meine Unschuld an eine Nachbarin verlor.
Mein Vater war übers Wochenende zu einer seiner Liebschaften gefahren und die Nachbarin sollte auf mich aufpassen. Sie war eine reife Frau, damals so Mitte 40, schätze ich. Abends hat sie uns ein Bad eingelassen,
ich bin in die Wanne und sie kam dazu. Sie hat mich eingeseift und gewaschen, irgendwie hab ich wohl davon einen kleinen Ständer bekommen, den hat sie dann wortlos weiter massiert. Das war überhaupt nicht unangenehm -
im Gegenteil! Dann durfte ich sie einseifen und waschen. Sie hatte ziemlich grosse, schwere Hängetitten und, damals üblich, eine stark behaarte Muschi. Die hab ich ordentlich eingeschäumt und mit dem Waschlappen massiert.
Das schien ihr auch gefallen zu haben, denn kurz danach hat sie mich abgetrocknet und mich mit in ihr Bett mitgenommen. Dort angekommen, durfte ich ihren Körper weiter untersuchen, konnte mich endlich ausführlich mit
dem komischen "Ding" was die Frauen da zwischen den Beinen haben, beschäftigen. Sie nahm sogar meinen Kopf und drückte ihn zwischen ihre Schenkel, deutete mir den Punkt welchen ich mit meiner Zunge treffen sollte.
Danach machte sie das gleiche bei mir, setzte sich dann auf mich und kurz darauf hatte ich meinen ersten Orgasmus. Es kam zwar nur heisse Luft raus, aber es war ein verdammt gutes Gefühl!
So vergingen die 70er, mein Vater wechselte von Pornoheftchen zu Super 8 Filmen und ich besuchte ab und zu die Nachbarin. Meine Ausbildung in Sachen Sex, machte durch eifriges Betrachten einschlägiger Streifen
und die Lehrstunden meiner Nachbarin, schnelle Fortschritte. Rückblickend betrachtet war das selbstverständlich Kindesmissbrauch an mir, aber es machte mir einfach zuviel Spass, als dass ich mich irgendwo hätte beschweren wollen.
Irgendwann zogen wir um, und damit war die Nachbarin weg. Dafür entdeckte ich Ende der 70er die Fotografie und begann mich immer wie mehr dafür zu interessieren. Erst ganz bescheiden mit einer "Agfa Pocket", dann
bekam ich 1980 zu meinem 15. Geburtstag meine erste Spiegelreflexkamera geschnkt: Eine "Canon EF" mit 50er-Objektiv!
Anfang der 80er kam die nächste technische und auch sexuelle Revolution: Die VHS-Kassette trat ihren Triumphzug an! 1983 eröffnete am Tegernsee die erste Videothek mit Pornos im Programm und ich bekam Schwielen an den Händen.
1983 war überhaupt ein tolles Jahr, der Sommer war unglaublich heiss, die Mädels aus meiner Klasse sonnten sich "oben ohne" und ich war zum ersten Mal schwer verliebt. Im Herbst '83 wurde ich endlich 18! Ich hing damals oft
im angesagtem "Café Pink Ball" in Tegernsee ab, lernte dort einen anderen Fotografen kennen: Meinen besten Freund Michael. Wir haben uns gegenseitig inspiriert und angetrieben.
Wenn ich nicht gerade am onanieren war, habe ich fotografiert. Langsam hat sich meine Ausrüstung vergrössert. Mitte der 80er bin ich dann auf "Nikon" umgestiegen, weil die damals viel
cooler und professioneller waren. Alleine schon, weil der Reporter in "Kir Royal" eine Nikon benutzte. Als ich dann nach Abschluss der Dreharbeiten von deren Requisiteur die Original-Nikon
aus der Serie für ein paar Wochen ausgeliehen kriegte, war die Entscheidung gefallen: Ich wollte Reporter oder Fotograf werden!
Da ich immer und überall meine Kameras dabei hatte, auf allen wichtigen Parties vertreten war und alles und jeden fotografierte, war ich bald nur noch "der Fotograf" oder für nicht so freundlich gesinnte Zeitgenossen "der Spinner".
Und in den 80ern war der Tegernsee schwer angesagt, die grosse Glanzzeit hatte dort begonnen. Die Preise für Immobilien explodierten, die Reichen und Schönen, die Schickeria und alle, die gerne dazu gehören wollten, waren da. Danach
gings allerdings genau so schnell auch wieder bergab und das Tal fiel bis heute ins Wachkoma. Durch mein allgegenwärtiges Fotografieren, begannen sich auch immer wie mehr hübsche Mädchen für meine Arbeit zu interessieren. Immer wieder
sollte ich die eine oder andere portraitieren. Ich wollte aber endlich mal nackte Tatsachen vor der Linse haben!
Im Sommer '86 war es dann endlich so weit: Heike aus Melsungen wollte erotische Aufnahmen von sich! Und so bekam ich die ersten Titten vor die Linse. Geschafft! Das war der Durchbruch, damals im tiefsten katholischen Bayern, am Tegernsee!
Danach ging es Schlag auf Schlag, eine Schönheit nach der anderen Schönheit, Einheimische oder Urlauberin, wurden von mir mehr oder weniger freizügig abgelichtet. Sogar die Tochter eines örtlichen Bürgermeisters war dabei!
Die damals schärfste Braut war Tina, mit ihr machte ich die ersten Aufnahmen auf denen man "alles" sehen konnte. Sie war häufig Gast in meinem kleinen Studio, leider nie in meinem Bett. Dafür trieb sie es mit fast jedem Kerl den ich kannte.
Inzwischen waren die 90er angebrochen. Nackte Frauen fotografieren war zwar immer noch das Grösste für mich, nur konnte ich noch nicht davon Leben. Und die anderen Fotojobs brachten zwar Anerkennung, waren aber ebenfalls nicht einträglich
genug. Was lag also näher, als mein Geld irgendwie anders in der Fotobranche zu verdienen? Ich landete in einem großen Kaufhaus am Münchner Marienplatz und verkaufte dort massenweise Kameras. Nebenbei hatte ich mit der Unterstützung
eines befreundeten Münchner Anwalts aus der Sophienstrasse wieder ein kleines Fotostudio auf der Leopoldstrasse eingerichtet. Dort lichtete ich nach Feierabend oder in der Freizeit weiterhin schöne Mädchen ab.
Dann Anfang 1997 hatte ich einen ganz besonderen Kunden im Laden: Riccardo wollte eine professionelle Nikonausrüstung. Ich erkannte ihn sofort, er war Pornodarsteller aus der Serie "Tennie Report" von "Karo-Film", einer meiner
damaligen Lieblingsvideos. In dieser Serie sprach er überall auf der Strasse Frauen und Mädchen an, überredete sie mit seinem italienischen Charme zu einem kleinen Pornovideo. Das war innovativ und er war Kult! Und jetzt stand er
vor mir, wollte einen vernünftige Kamera kaufen und später zuhause eine persönliche, technische Einweisung. Im Gegenzug durfte ich ab und zu bei seinen Drehs oder Shootings dabei sein. Endlich, ich schnupperte erste Pornoluft!
Ich lernte Michl Blitz von Karo-Film kennen, meinen ersten richtigen Pornoproduzenten. Riccardo wollte allerdings nicht ewig Pornostar bleiben, er fühlte sich zum Modefotografen berufen. Zeitgleich entstanden 1998 in München weitere
Pornoproduktionen, eine davon war "IRA-Video". Dort bekam Riccardo einen Job als Fotograf, den er aber dann unglücklicherweise an mich verlor. Ich war inzwischen endlich nach München umgezogen, arbeitete als Abteilungsleiter bei
einem grossen roten Elektronikdiscounter, die meinen Nebenjob tolerierten.
Da Ira mit meinen Fotos sehr zufrieden war, drückte sie mir irgendwann eine Videokamera in die Hand und ich filmte meine erste Hardcore-Szene für sie. Zur Weiterbildung guckte ich nebenbei immer noch fleissig Pornovideos, vorzugsweise
US-Produktionen und schaute mir dort einiges an Stilmitteln und Tricks ab. Dann gab ich eine Erotikmodel-Suchanzeige in einem Wochenblatt auf und als erste meldete sich Timea, 19, eine süße Slowakin. Mit ihr drehte ich meine erste
eigene Hardcore-Szene. So entstand auch meine erste eigene Produktion "Schluck, du Luder", ähnlich wie Tennie Report, aber im P.O.V.-Stil. Das war neu und gabs so noch nicht auf dem deutschen Markt. Im Laufe der Zeit entstanden
so drei Teile, die alle von IRA vertrieben wurden und mir zu erstem bescheidenen Erfolg verhalfen.
Anfang März 1999 nahm mich Ira mit auf die Erotikmesse nach Brüssel, damals noch bedeutender als die "Venus" in Berlin. In Brüssel wohnten wir im wundervollen "Crowne Plaza Hotel", wo abends nach der Messe die Lobby und Bar der
Treffpunkt aller 'VIPs' war. Dort begegnete ich zum ersten Mal hautnah allen Stars, die ich sonst nur von Filmen kannte. Und ich war mittendrin dabei. Faszinierend!
Nebenbei drehte ich für IRA auf den Zimmern fleissig geile Szenen. Auf einer der Parties lernte ich dort auch Mario Pollak kennen, damals der Chef von "XY-Pictures". Ich habe ihm mein Material gezeigt, es gefiel ihm und er
gab mir den Auftrag für meinen ersten kompletten Film.
Zurück in München arbeitete ich erst mal weiter als Kameramann für IRA, gründete aber gleichzeitig meine eigene Produktionsfirma "PPP-Film", die Pornoholic Pictures Production, als sich ein gewisser Tom bei mir meldete. Er
hatte irgendwie mitbekommen, dass ich inzwischen gute Kontakte hatte und er wollte ein neues Gangbang-Produkt vermarkten. Tom hatte eine Gruppe Männer um sich geschart, die zwar auf Gangbang standen, aber nicht auf die Art
wie er bei "GGG" inszeniert wurde. Es sollte was Neues sein! Er rekrutierte die Männer und Jaruslav, ein tschechischer Vermittler besorgte die Mädels. Wir trafen uns ein- bis zweimal die Woche in einer Privatwohnung oder in
meinem Studio, wo die Gangbang-Geschichten gedreht wurden. Eine schweisstreibende Angelegenheit, wenn 20-25 Menschen in einem kleinem Wohnzimmer vögeln! Verkauft habe ich das Material neben "XY", auch an "BEX", einem neuen
Abnehmer meiner wachsenden Produktionen. Zur Unterstützung posteten wir Termine und Bilder unserer Gangbangs auf meiner Internetseite www.spermabande.de.
So ging das bis Anfang 2004. In diesem Jahr gingen zuerst XY und dann auch gleich noch BEX den Bach runter. Ich stand monatelang ohne Auftraggeber da, bis "Videorama" die Gangbang-Filme in ihrem Programm haben wollte. Aber
schon Ende 2004, nach nur vier Teilen, krachte es auch bei Videorama! Sie mussten ihr Programm reduzieren, meine Filme wurden gestrichen. Schuld an den Umsatzeinbussen waren die neu und aggressiv auf den europäischen Markt
drängenden US-Produktionen. Und nicht zuletzt auch die verschnarchte Reaktion der deutschen Produktionen darauf. Die deutschen Produktionen spuhlten seit Jahren das gleiche Programm ab und reagierten zu spät oder gar nicht
auf die Wünsche der Konsumenten. Glücklicherweise hatte ich mich auf der Berliner Venus 2004 rechtzeitig bei Magma beworben und die übernahmen meine Gangbang-Reihe. Nach einem Bewährungsjahr bekam ich von Magma weitere Aufträge
für Gonzo-Produktionen im US-Stil. Irgendjemand bei Magma verpasste mir dann auch meinen Künstlernamen: Olli T. Horn.
Unter anderem habe ich auch für "Herzog Video", "Mick Haig", "Orion" und sogar mal für "John Thompson" produziert. Pornoregisseur ist einer der tollsten Jobs der Welt und Sex ist ein unendliches, unerschöpfliches Drehbuch für
mich. Immer nach dem Motto: Wer bei mir guten Geschmack sucht, kann meinen Schwanz lutschen!