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Bye Bye, Mia!

Von: Joey Ride, 17.10.2012

Und wieder ist eine von uns gegangen... Nein, niemand ist gestorben - trotzdem ist Mia Magma tot. Zumindest die Künstlerfigur mit eben diesem Namen. Die kecke deutsche Blondine mit bürgerlichem Namen Julia Brückner hängt ihre Pornokarriere an den Nagel. Ausgenagelt. Schade. War sie doch auf dem besten Wege, ein Star zu werden. Obwohl man sie natürlich (wie so üblich) längst als einen solchen bezeichnet hat, braucht es eigentlich mehr als 14 Filme, um den Star-Olymp zu erklimmen. Aber wir wollen mal nicht so sein. Schnuckelig ist sie ja schon, und sie hat in all ihren Szenen immer eine gute Falle gemacht. Damit ist sie eine der wenigen, dies im europäischen Pornoraum in relativ kurzer Zeit geschafft hat, sich zu etablieren. Gut, sie hat stets auch eine gewisse Hartnäckigkeit an den Tag gelegt, um sich und ihre Person ins Rampenlicht zu rücken. Damit waren Mia, pardon, Julia alle Mittel recht. Nicht genug, dass sie sich für keinen Schabernack zu schade ist - was ihr unter anderem den Nacktrodel-Weltmeistertitel eingebracht hat - sie spricht auch ausserordentlich gerne darüber. So sehr, dass man ihr den Mia Magma Facebook-Account kurzzeitig blockiert hatte. Dieser wurde erst wieder freigegeben, als sie sich zähneknirschend als Julia Brückner zu erkennen gab. Irgendwie war das auch der Zeitpunkt, als sich eine Wende in der Karriere der Deutschen abzuzeichnen begann. Ungefähr zur selben Zeit hat sie die Leidenschaft fürs Singen entdeckt, und sie zog hinaus in die Welt (oder zumindest nach Malle an den Ballermann), um die Bühnen zu rocken. Man tritt wohl niemandem auf den Schlips, wenn man sagt, dass ihr Erfolg dort eher daher rührt, dass sie sich im Laufe der "Konzerte" jeweils bis auf die Stiefel auszieht - als dass sie mit einer wirklich engelshaften Stimme beglückt wäre. Fortan will sich das Beinahe-Pornostarlet nun also nur noch der Erotik verschreiben, nicht aber mehr der Pornografie. Und, räusper, dem Gesang und, räusperräusper, der Schauspielerei. Wenn sich das Mädel da nur nicht etwas in ihrer Gewichtskategorie vertut. Aber schliesslich ist sie alt genug. Und andere deutsche, blonde Landesgenossinnen haben es schliesslich mit noch viel weniger Talent schon viel weiter gebracht. Und Mia, pardon, Julia behält sich auch vor, ebenfalls ein Café zu eröffnen, andere C- und D-Promis im 'Perfekten Promi Dinner' zu bekochen - oder sich ev. gar ins Junglecamp zu wagen. Tja, man kann sich eben die Karriereleiter nicht nur hoch-, sondern auch runterschlafen.



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