Interview

Seka

Seka In den siebziger Jahren galt sie als Kultfigur, die platinumblonde Schönheit mit dem Namen 'Seka'. Ihr Einstieg in das Pornogeschäft war einer ehrgeizigen Idee zu verdanken. Sie betrieb mehrere Sexshops, hatte jedoch keinen Gefallen an den meisten Frauen in den Magazinen und Filmen. Sie meinte besser auszusehen und drehte einen eigenen Kurzfilm. Kurz darauf startete sie ihre Karriere bei der bekannten Produktionsfirma 'Swedish Erotica'.

Seka ist inzwischen verheiratet und sieht mit ihren über 50 Jahren immernoch toll aus. Von der Kamera kann sie sich noch nicht ganz verabschieden, denn zusammen mit einem "anonymen Schwanz", wie sie sagt, hat sie soeben eine Bonusszene gedreht, die auf dem Re-Release des Klassikers CAREFUL HE MAY BE WATCHING zu finden ist.

Unser Redaktor Peach Ball hat sie in Las Vegas getroffen und bei einem Interview interessante Antworten erhalten:

Peach Ball (ORGAZMIK): Du bist bekannt als "Platinum Princess", hauptsächlich wegen Deiner Haarfarbe. Sag ehrlich, sind die echt?

Seka: Nein, das kann man so nicht sagen. Sie sind eigentlich schwarz.

Viele Leute bringen Dich mit Schweden in Verbindung, meinen sogar, Du hast schwedische Wurzeln. Was ist daran wahr?

Ich bin den USA geboren. Wenn man meine Wurzeln in Europa suchen möchte, dann in Irland. Vielleicht meinen das die Leute weil ich damals mit meinen blonden Haaren schwedisch ausgesehen hatte oder auch weil ich für eine Produktionsfirma mit dem Namen Swedish Erotica gearbeitet hatte.

Bleiben wir gerade bei Schweden: Im Jahr 2002 haben schwedische Filmemacher eine Dokumentation mit dem Titel DESPERATELY SEEKING SEKA über Dich gedreht. Was hat Dich dazu bewogen, dort mitzumachen?

Das war eine spontane Entscheidung. Ich mochte einfach die beiden Jungs, sie waren sehr nett.

Was steht bei Dir im Moment an, was hast Du für Pläne?

Ich habe lange fürs Radio gearbeitet, möchte jetzt aber mein eigenes Buch veröffentlichen. Eine Autobiografie mit dem Titel 'Inside Seka'. Und vielleicht werde ich auch mal noch ein paar Szenen drehen - wie ich es ja erst gerade gemacht habe für CAREFUL HE MAY BE WATCHING - mal sehen.

Bezüglich der Herkunft Deines Namens 'Seka' liest man verschiedene Geschichten. Wie war es wirklich?

Ganz einfach: Eine Black Jack Dealerin in einem Casino, das ich früher besuchte, hiess 'Seka'. Ich habe den Namen von ihr sozusagen "ausgeliehen". Sie weiss das aber nicht...

Eine persönliche Frage: Was ist Dein Lieblingsessen?

Oh, ich mag die italienische Küche. Ich koche auch selbst sehr gerne, zum Beispiel Fleischbälle mit Pasta. Ich war auch schon in Florenz, das hat mir sehr gefallen.

Wenn Du die italienische Küche magst, magst Du dann auch italienische Musik?

Ich stehe mehr auf Rock'n'Roll und höre zum Beispiel gerne die Rolling Stones oder Aerosmith - deren Jungs ich übrigens auch schon getroffen habe.

(Peach Ball, Januar 2007)



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