Eon McKai ist der junge Porno-Regie-Guru, welcher momentan durch sein Können auf dem amerikanischen Fleischberg glänzt. Er vermischt Zeitgeist, Trends, flippige Ausstattung mit schnuckeligen Party-Girls auf der Matraze und lässt dazu flotte elektronische Club-Szene-Musik laufen. Dieser schrille Mix fährt gehörig ein, brennt kleine Löcher auf die Netzhaut und bringt selbst abgebrühte Sex-Muffel ins Schwitzen. Grosses Kino. Sind diese exzellenten Porno-Visionen etwa, die eines kalifornischen Kunstgewerbeschule Abgängers? McKai hat den Dreh raus, wie man seinen Frust, damlas in der Schule nicht die schärfsten Szenen-Bräute bumsen zu können, in knackigen Pornofilmen verarbeiten kann. Sein Erstlingswerk hies ART SCHOOL SLUTS, dann kam KILL GIRL KILL 1& 2. Spezielle Pornos, welche sich wohltuend von den Fleischbergen trivialer Pornographie abzuheben pflegen. Der Schlampen-Look mit verschmierter Schminke, zerissenen Netzstrümpfen, hypnotisch-psychotischem Sound-Teppich unterlegt verdient einen Lobesgesang auf dieses Stückchen schmackhafter Ponrographie im Kunstfilm-Studenten-Format. Doch der Mann ist bodenständiger als Mann denkt und weit davon entfernt, sich seinen Namen als Kunsthochschulen-Fuzzi den zu verderben.
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