Interview

Donna Marie

Donna Marie Donna Marie ist ein sympathisches Pornostarlet aus England, sie hat schon für unzählige Produzenten gearbeitet, unter anderem auch für bekannte Labels wie Private, Devils oder Redlight. Im Juli 2005 war sie in Zürich um mit Michael Ryan zu drehen und kam bei dieser Gelegenheit für ein Interview bei Orgazmik vorbei.

Peach Ball (ORGAZMIK): Hallo Donna, Du bist in Zürich, wie gefällt es Dir?


Donna Marie: Bis jetzt gefällts mir gut, es ist das erste Mal, dass ich in Zürich bin.

Wenn ich aus dem Fenster schaue, dann wird das Wetter etwas 'britisch'...


Ich habe doch die Sonne mitgebracht...

Es sieht so aus, als wechseln sie nun zu Regen. Sie möchten es Dir wohl bequemer machen in Zürich...


Das ist wahr. Da fühle ich mich gleich wieder zu Hause wenn es zu regnen beginnt!

Genug übers Wetter geredet. Reden wir über Dinge, die Deine Fans interessieren. Wie hat alles bei Dir angefangen, wie kamst Du ins Pornogeschäft?


Ich war eine ausgebildete Zahnarzt-Helferin und arbeitete hart, von morgen früh bis abend spät, auch Samstags. Und dies für lausige 800 Pfund. Ich hatte Geldprobleme und kam so ins Pornogeschäft. Zuerst dachte ich, ich mache schnell meine 2000 Pfund und bin wieder raus. Ich habe eine Anzeige in einem Magazin für 'Glamour Modeling' gesehen, dachte zuerst es gehe nur um Bikini-Fotos. Naja, ich war jung und naiv. Am Telefon hiess es dann, es gehe um eine Sexszene und ich dachte mir, nein - ich ficke doch nicht vor der Kamera! Als ich auflegte, begann mein Hirn zu arbeiten: Porno oder Zahnarzt - Porno oder Zahnarzt? Ich hatte keine grosse Wahl, denn ich brauchte Geld. So hatte ich vier Wochen später meinen ersten Dreh in London und verlor dort auch gleich meine anale Jungfräulichkeit. Dies war im Oktober 2001.

Was denkst Du über die englische Porno-Industrie?

Sie wird besser. Noch vor ein paar Jahren war sie sehr amateurhaft, eine Menge schlechter Darsteller und Produzenten. Jeder mit einer Videokamera denkt, er könne einen Porno drehen. Nunja, wir werden besser. Ich sehe Fortschritte und das ist das Wichtigste.

Du hast auch in den USA gearbeitet, was denkst Du sind die Unterschiede zwischen den USA und England?


Ganz klar, in Amerika gibt es mehr Geld. Aber Amerika ist auch viel mehr 'hardcore', viel extremer. Die Schwänze sind gross und die Produzenten möchten, dass du nicht nur anal, sondern gleich Doppel- oder Trippleanal drehst. In den USA drehst du eine Szene in 2 Stunden. In England kannst Du 12 Stunden auf dem Set sein und sie sind immernoch dabei die Lichter richtig einzustellen.

Das heisst also, die amerikanischen Darsteller sind professioneller?


Nun, eigentlich schon. Sie bekommen einen Ständer und können ihn auch halten. Für mich sind die Amerikaner besser, ich mag es mit ihnen zu arbeiten.

Da ist etwas, das Deine Fans sicher brennend interessiert: Welche Art Sex bevorzugst Du?


Anal. Ich liebe es einfach. Die ersten 6 Monate hatte ich Angst davor, war sehr nervös vor einer Szene. Aber die Angst vor den Schmerzen spielen sich nur in deinem Kopf ab. Ich hatte einmal eine Szene mit einem wirklich riesigen Schwanz und paradoxerweise habe ich seit da keine Probleme mehr mit anal.

Du geniesst Analsex also wirklich?


Ja, ich geniesse es und ich kann dabei sogar einen Höhepunkt bekommen. Ich bin versaut, oder?

In der Tat, Du bist ein versautes Mädchen... Mal eine ganz andere Frage: Was ist Dein liebster Mainstream Spielfilm?


Chopper. Es ist eine wahre Geschichte um den schlimmsten Verbrecher Australiens. Der Film hat sehr viel Gewalt drin, ich glaube sogar, in England wurde er verboten. Es ist lustig, die Australier können eigentlich nicht schauspielern, aber Chopper ist gut. Ich mag wahre Geschichten. Ich mag Gangster-Filme, brutale Inhalte.

Wenn Du nun Musik hörst, stehst Du in dem Fall auch mehr auf Gangster Sound?


Nicht nur, aber ich mag Hip-Hop und R&B.

Welche Musik hörst im Moment?


Im Moment höre ich vorallem Snoop Dogg und Mariah Carey...

Snoop hat ja auch mal einen Porno gemacht, hast Du ihn mal getroffen?


Oh ja, ich habe ihn letztes Jahr an der AVN Show in Las Vegas getroffen, ich konnte ihn sogar küssen. Das war cool!

Was sind Deine Zukunftspläne?


Ich habe soeben mein Regie-Debüt gehabt mit meinen ersten Film "Donna Maries Dirty Dozen". Ich hatte gleich drei Rollen: Moderatorin, Darstellerin und Regisseurin. Ich stelle jede der 6 Szenen zuerst vor, in 3 davon spiele ich selbst mit. Im August werde ich meinen zweiten Film machen, darin aber nicht mehr selbst mitspielen.

Dann kann man also sagen, Dein weiterer Weg führt Dich eher hinter die Kamera?


Ja, absolut. Ich werde sicher noch mit gewissen Leuten drehen, aber ich möchte mich auf die Regie fokussieren. Ich habe ein paar verrückte Ideen und ich denke, die Leute wollen die sehen.

Wunderbar, dann freuen wir uns darauf. Vielen Dank für Deinen Besuch!


(Peach Ball, Juli 2005)



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