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News aus der Schlampenwelt

Von: Cornelius Cream, 07.09.2011

Seit mein Bericht über 'Pornos von Frauen' erschien, hat sich auf diesem Gebiet viel getan. Madison Young kriegte ein Kind. Mit Bildern für eine Kunstausstellung, die sie als Mutter beim Stillen ihres Kindes zeigen (Bild: Madison Young von Malia Schlaefer), löste sie weltweit eine heuchlerische Debatte in Medien und Blogs aus. Selbst aus den eigenen Reihen hagelte es Kritik, und sogar in der kleinen Schweiz wurden ihre Bilder in grossen Tageszeitungen kontrovers diskutiert. Es scheint, als dürften sich nur ab- oder aufgetakelte Popstars in solchem Licht zur Schau stellen? 'Pornodarstellerinnen sind Menschen zweiter Klasse, sollen die Beine breit machen und die Schnauze halten', scheint die volkstümliche Meinung dazu. Wie antwortet man am besten auf solch widerwärtigen Mist? Vielleicht am besten, indem man die Beine breit macht und der ganzen öden, pseudo-philosophischen Möchte-Gern-Meute den Finger zeigt? Rock'n'Roll, Baby!

Was ich indes neulich erlebt habe, erlebt man auch als Profi nur selten. Leider. Ich sah - zufälligerweise gleich hintereinander - drei grossartige Pornofilme von Frauen. Drei Pornos von drei unterschiedlichen Frauen - dreimal mit persönlicher Bestnote bewertet! Zuerst war da KIMBERLY KANE'S BEEN BLACKMALED. Ein bizarrer, leicht furchteinflössender 'Interracial'-Streifen der mit jeder Minute mehr 'Drive' entwickelt. Wie bereits ihre Arbeiten zuvor: Keine leichte Kost, aber dennoch unheimlich sexy! Danach legte ich mir BOBBI'S WORLD ein. Das vielversprechende Regiedebüt von Bobbi Starr. Insbesondere begeistert es durch einen äusserst eigenwillig interpretierten 'Gonzo-Style'. Mitreissend. Wuchtig. Schliesslich gab ich mir noch den neusten Film von Superstar Jenna Haze. Vielleicht ihr letzter Film? Wegen der stets zunehmenden Internet-Piraterie drohte sie zumindest vor ein paar Wochen mit diesem Schritt. JUST JENNA 2 ist ein umwerfend hübscher 1-On-1-Titel, der natürlich mit einer einzigen Darstellerin auskommt: Der Regisseurin selbst. Wer sonst kann sich sowas schon erlauben? Niemand.

Niemand? Vielleicht gerade noch Belladonna? Sie scheint nun wirklich tun und lassen zu können was sie will. Ihre Ergebnise sind dennoch immer irgendwie gut bis sehr gut. Sei es nun ein unprätentiöser Streifen wie BURNING EMBERS oder der künstlerisch angehauchte Lesbenfilm für Fussfetischisten BELLADONNA'S PARTY OF FEET 3. Gerade erschien mit DICK SAUCE ihr neuester Streich. Noch habe ich ihn nicht gesehen, doch mit dem Titel habe ich mich schon mal angefreundet. Denken Sie auch, was ich denke? Yummy!

Vor nicht allzu langer Zeit erschien endlich THE FEMALE VOYEUR von Petra Joy, der vermutlich insbesondere von vielen Frauen heiss erwartet wurde. Ebenfalls ein sehr spezielles und nicht zuletzt empfehlenswertes Werk, wenn von mir auch nicht nur ganz unkritisch besprochen. Mason stand bei PORTRAIT OF A CALL GIRL von Graham Travis zwar ausnahmsweise nur als Kamerafrau Patin, diesen Job erledigte sie aber mit einer Präzision, die so manchen Kameramann in den Senkel stellen dürfte. Während die 'Alt-Queen' Joanna Angel einen geradezu sagenhaften 'Output' an den Tag legt, leidet zuweilen die Qualität einzelner Produktionen ein wenig darunter, beachtenswert sind ihre Umtriebe nichtsdestotrotz.

Und wie mag es wohl der Pornodarstellerin Hollie Stevens, die sich mit ihrem Krebsleiden an die Öffentlichkeit wandte, inzwischen gehen? Es scheint ihr besser zu gehen. Doch wie wir erfahren haben: Über Brustkrebs dürfen ausschliesslich Popsatrs in aller Öffentlichkeit sprechen. Kylie Minogue zum Beispiel. Für alle anderen gilt offenbar: Mach die Beine breit und halt die Schnauze!






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